Investmentfonds
Investmentfonds sind als Anlagebausteine unverzichtbar geworden, selbst für Investoren, die eigentlich die Direktanlage in Aktien und Rentenpapiere bevorzugen. Doch Anleger haben die Qual der Wahl, aus den mehr als 10.000 Investmentfonds die passenden auszuwählen.
Hinzu kommt, dass aktiv gemanagte Produkte häufig hinter dem zurückbleiben, was das Investment in Aktienindizes, also in einen Aktienkorb wie den DAX 30, einbringt. Deshalb erfreuen sich zunehmend sogenannte passiv gemanagte Exchange Traded Fonds bei Anlegern einer wachsenden Beliebtheit.
Offene Investmentfonds sind zu einem unverzichtbaren Instrument zur Vermögensstrukturierung geworden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass mit Investmentfonds auch in Aktienmärkte investiert werden kann, zu denen Investoren sonst nur schwer oder gar keinen Zugang hätten - wie beispielsweise die Börsen Afrikas und Asiens.
Welche Vorteile bieten Investmentfonds
Gegenüber einer Direktanlage in einzelne Aktien, bieten Investmentfonds viele Vorteile. Wenn sich zum Beispiel einzelne im Investmentfonds vorhandene Aktien entwickeln, dann bleibt dies zwar auf den Wert des Fondsanteils nicht ohne Einfluss, wird aber durch andere, sich positiv entwickelnde Aktien im Investmentfonds ausgeglichen.
Investmentfonds
Was sind eigentlich Investmentfonds?
Ein Investmentfonds besteht aus einer Vielzahl einzelner Aktien verschiedener an der Börse gelisteten Unternehmen. Mit einem Fondsanteil im Wert von beispielsweise 50 EUR erwirbt ein Anleger Bruchteile des jeweiligen Investmentfonds.
Arten und Formen von Investmentfonds
Es gibt eine Vielzahl von Investmentfonds, die für eine Investition zur Verfügung stehen. Nachfolgend finden Sie eine kleine Übersicht über die derzeit in Deutschland beliebtesten und gefragtesten Investmentfonds,
Aktienfonds
Schiffsfonds
Immobilienfonds
Rentenfonds
Schon ab
9,25 €
monatl.
Hier können Sie kostenlos die Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung online berechnen.
Schon ab
98,44 €
monatl.
Hier können Sie Beiträge für die Private Krankenversicherung online berechnen.
Schon ab
3,49 €
monatl.
Hier können Sie Beiträge für die Gebäudeversicherung online berechnen.
Schon ab
2,49 €
monatl.
Hier können Sie Beiträge für die Hausratversicherung online berechnen.
Nützliche Tipps zum Thema Investmentfonds
Einige Anbieter versuchen, durch zusätzliche Maßnahmen ein Mehr an Rendite für den Anleger zu erreichen. Beispielsweise versucht BAC diesen Fall der
Eingangsrenditen durch ein aktives Asset-Liability-Management auszugleichen. Man sieht sich hier eher als Fondsmanager, einem Investmentfonds vergleichbar,
und will bei der Auswahl sehr selektiv vorgehen und einen aktiven gewerblichen Handel betreiben. Kein Ankauf von Policen und dann auf den Tag X warten,
sondern das aktive Managen des Portfolios steht hier im Fokus.
Ob das nachhaltige Investment als Kerninvestment oder als Beimischung für ein Fondsdepot anzusehen ist, muss grundsätzlich in jedem Einzelfall geprüft werden
und ist mit dem Anleger - entsprechend seinen Anlagezielen - zu ergründen. Normalerweise dürfte die Beimischung eher in Betracht kommen. Dabei sollte bei der
Wahl des Investmentfonds darauf geachtet werden, dass keine Klumpenrisiken entstehen. Das kann in manchen Fällen dazu führen, dass aus portfoliotechnischen Gründen nicht
der vermeintliche Top-Fonds zu wählen ist, sondern ein anderes Produkt.
Auch bei nachhaltigen Investments sind Zertifikate gefragt. Vorsicht geboten ist mit Blick auf risikoscheue Investoren dann, wenn die Zusammensetzung des Index
sehr eng gefasst ist. So berät Max Deml, Herausgeber des Börsenbriefs Öko-Invest, zum Beispiel die niederländische Großbank ABN Amro. Der Index besteht aus
16 Werten, die Deml aus zwei Indizes - dem Index nx-25 und dem Photovoltaikindex PPVX - ausgewählt hat. Erneuerbare Energien sind hierbei stark übergewichtet.
Das Indexzertifikat von ABN Amro ist dadurch zwangsweise bei Weitem marktenger strukturiert.
Allgemeines über die Investmentfonds
Startschuss für die Renaissance der Investmentfonds war die zunehmende Globalisierung der Märkte sowie speziell in Deutschland der Börsengang der Deutschen
Telekom. Das ehemalige Staatsunternehmen war Anstoß für die Auflage zahlreicher Telekommunikationsfonds. Waren diese Konzepte anfänglich noch aus der Not
geboren, um Anlegern, die bei der Aktienzuteilung zu kurz gekommen waren, eine Alternative zu bieten, so etablierte sich in den folgenden Jahren ein starker
Trend zu einer breit gefächerten Palette an Branchenfonds.
Insbesondere das boomende Segment der Branchenfonds steht dabei im Brennpunkt der Diskussion. Tatsächlich regt die Flut an neuen Branchenkonzepten zum
Nachdenken an. Macht es wirklich Sinn, auf jede nennenswerte Veränderung der Kapitalmärkte mit der Entwicklung neuer Fondsprodukte zu reagieren? Unter den
neu konzipierten Fonds bekommen inzwischen schon klassische Themen wie Internet, Biotechnologie oder Telekommunikation durch unterschiedliche regionale
Schwerpunkte eine Daseinsberechtigung.
Bei komplexen Themen wie Biotechnologie sollte der Privatanleger auf die Expertise eines Fondsmanagements zurückgreifen. Hierzu eignen sich Investmentfonds
ausgezeichnet, da sie in vielen Fällen von Brancheninsidern gemanagt werden oder das nötige Know-how in Form von Beratern oder Beiräten eingekauft wird. Mit
der Entscheidung für den Kauf eines Sektorenfonds sollte sich der Anleger bzw. sein Berater darüber im Klaren sein, dass er künftig einen wichtigen
Aufgabenbereich des Fondsmanagers wieder selbst in die Hand nimmt.
Investmentfonds
Euro-Staatsanleihenfonds gehören zum Kerninvestment eines klassisch strukturierten Investmentfonds Depots. Sie sind gewissermaßen der Stabilisator dafür,
dass die Kursentwicklung nicht zu volatil, d. h. unter zu starken Schwankungen erfolgt. In Schwächeperioden an den Aktienmärkten sollte die Rentenfondsquote,
insbesondere von Euro-Staatsanleihenfonds, erhöht werden, um Kursverluste eines klassisch strukturierten Investmentfonds Depots zu begrenzen. Hinzu kommt,
dass Anleger keinen Währungsrisiken ausgesetzt sind.
Emerging Markets Bonds Funds eignen sich ganz hervorragend als Beimischung für ein Investmentfonds Depot - vor allem in Zeiten, in denen die Weltwirtschaft
gut läuft. Wer rechtzeitig vor einem sich abzeichnenden Konjunkturaufschwung direkt oder über Fonds in dieses Segment einsteigt, profitiert dann von
Kursgewinnen aufgrund besserer Bonitätseinstufungen und sinkender Spreads von Staatsanleihen aus diesem Segment und denen von etablierten Industriestaaten
wie Deutschland.
Kurs vor Ausschüttung 19,05 EUR, Kurs nach Ausschüttung 18,00 EUR. Der Anleger hat nun einen Fondsanteil in Höhe von 18 EUR und die Ausschüttung von 1,05 EUR.
Damit ist das Vermögen in der Summe nicht verändert. Gerade bei ausschüttenden Investmentfonds ist es entscheidend, wo der Fonds gehalten wird. Bei einem
direkten Investmentkonto bei der DWS kann der Anleger nun wählen, ob er die Ausschüttung überwiesen bekommt oder diese direkt ohne neuen oder wenigstens zu
einem reduzierten Ausgabeaufschlag wieder in den Fonds durch den Kauf neuer Anteile reinvestiert wird.
Infos zum Thema Investmentfonds
Privatanleger, die von fallenden Kursen profitieren wollten, mussten deshalb auf Optionsscheine ausweichen. Mit Verkaufsoptionen, so genannten Puts, war und
ist es möglich, von fallenden Aktienkursen zu profitieren. Denn der Leerverkauf von Aktien - also der Verkauf von Dividendentiteln, die man zwar nicht
besitzt, sich aber kurzfristig ausleihen kann - war lange Zeit nur institutionellen Investoren wie Banken und sehr vermögenden Privatinvestoren vorbehalten.
Inzwischen sind die Hürden deutlich niedriger.
Auf Grund der in den vergangenen Jahren enorm gestiegenen Möglichkeiten, aus den mitunter sich schlagartig ändernden Bedingungen an den Finanzmärkten Kapital
schlagen zu können, beurteilt inzwischen auch der Gesetzgeber die Auswirkungen von Kursrückgängen an den Aktienmärkten auf das Verhalten der Fondsmanager
entspannter. Der Investmentfonds bei der Kapitalanlage wurden deshalb sukzessive deutlich herabgesetzt, um Fondsinvestments gegenüber
Zertifikatskonstruktionen nicht zu sehr zu benachteiligen.
Hätte es keine Lockerung der Anlagerestriktionen gegeben, dann hätte das die Attraktivität der Investmentfonds»anlage womöglich so sehr geschmälert, dass
diese immer stärker ins Hintertreffen geraten wäre - zumindest in Deutschland. In Luxemburg und Irland ist man schon längst deutlich liberaler, was
Anlagevorgaben betrifft. Zudem gibt es mittlerweile eine große Auswahl an Investmentfonds, mit denen auch weniger betuchte Privatanleger sinkende Aktienkurse
ausnutzen können.
Investmentfonds
Da Anleihen mit Teuerungsschutz in anderen europäischen Ländern, darunter zuletzt mit einer Jumbo-Emission von 7 Milliarden EUR in Italien Einzug gehalten
haben, werden sich wohl auch die deutschen Bundesbanker nicht mehr lange zieren können, bis sie dem Kapitalmarkt inflationsindexierte Anleihen Made in
Germany zur Verfügung stellen. Bis dahin besteht für Anleger, die sich angesichts der aktuellen Risiken von Dollaranlagen mit ihren Anleihen-Anlagen auf den
Euro-Raum beschränken wollen, Ihre Investmentfonds ergänzt wird.
Lange Zeit war die steuerliche Behandlung für Investmentfonds von Indexzertifikaten strittig, was nicht gerade förderlich für eine breite Akzeptanz dieser Produkte war. Die bis
dato herrschenden Unklarheiten wurden bereits durch ein Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 21. Juli 1998 eindeutig aus der Welt geschafft. Gewinne
aus Indexzertifikaten sind nach Ablauf der Spekulationsfrist steuerfrei. Dies hat zur Folge, dass selbst bei Anlagen in Rentenindices der Zinsanteil faktisch
steuerfrei vereinnahmt werden kann.
Gelegentlich werden Indexzertifikate mit einer Art Strafgebühr bei vorzeitigem Verkauf vor Fälligkeit versehen. Die ist glücklicherweise nur noch selten der
Fall und sollte möglichst vermieden werden. Ansonsten beschneidet sich ein Anleger der Möglichkeit, zwischenzeitliche Kursgewinne vor Fälligkeit der
Indexzertifikate durch einen Verkauf seiner Anteile zu sichern. Die bei Indexzertifikaten anfallenden Kosten sollte man gegenüber den anderen Anlagealternativen
vergleichen, um eine realistische Einschätzung der Indexzertifikate treffen zu können.
Allgemeine Informationen über die Investmentfonds
Investmentfonds kämpfen seit jeher mit einem großen Problem - fast kein Investmentfonds erreicht nachhaltig eine Wertentwicklung, die über den angepeilten
Indices liegt. Dies ist aufgrund der mit der Anlage und dem Management der Gelder zusammenhängenden Kosten auch nachvollziehbar. Transaktionskosten drücken
den Ertrag - das ist bei jeder Anlage so. Bei Investmentfonds kommt erschwerend hinzu, dass neben diesen internen Kosten auch weitere Zahlungen auf den
Privatanleger zukommen.
Angefangen beim Ausgabeaufschlag über die Management-Fee bis hin zur Depotbankvergütung. Alles in allem summieren sich diese Faktoren zu einem ansehnlichen
Kostenblock, der die Wertentwicklung der Investmentfonds nachhaltig verschlechtert. Hier bieten Strategiezertifikate deutliche Vorteile, denn sie stellen die
angestrebte Strategie eins zu eins dar (kein Wertentwicklungsverlust!) und beinhalten wesentlich geringere Gebühren und Transaktionskosten.
Boomt ein Markt, so boomt auch das darauf bezogene Indexzertifikat.
Ansonsten beschneidet sich ein Anleger der Möglichkeit, zwischenzeitliche Kursgewinne vor Fälligkeit der Strategiezertifikate durch einen Verkauf seiner
Anteile zu sichern. Die bei Strategiezertifikaten anfallenden Kosten sollte man mit denen anderer Anlagealternativen vergleichen, um eine realistische
Einschätzung der Strategiezertifikate treffen zu können. Gegenüber Aktien- und Anleihen-Direktanlagen zeigen sich Strategiezertifikate ziemlich kostenneutral.
Beide Alternativen weisen in etwa die gleiche Kostenstruktur auf.