Wer hat Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen
Der Staat fördert die Vermögensbildung durch die Anlage Vermögenswirksame Leistungen nach dem 5. Vermögensbildungsgesetz (VermBG). Die staatliche Förderung besteht nach diesem Gesetz in einer steuer- und sozialabgabenfreien Arbeitnehmer-Sparzulage, die für bestimmte, gesetzlich abschließend geregelte Anlageformen Vermögenswirksame Leistungen vom Finanzamt gewährt wird.
Die Höchstbeträge begünstigter Vermögenswirksame Leistungen unterscheiden sich in Anlagen zum Wohnungsbau und Anlagen in betriebliche bzw. außerbetriebliche Beteiligungen. Sie betragen 470 EUR bzw. 400 EUR. Während der Zulagensatz im Wohnungsbau mit 9 % festgelegt ist, verdoppelt er sich auf 18 % bei den zuletzt genannten Anlagen in Aktien, Wertpapieren u. a.
Die maximale Sparzulage berechnet sich mit 114,30 EUR, weil beide Förderungen nebeneinander zulässig sind. Für vermögenswirksame Leistungen, die ab dem 1.1.2009 in Mitarbeiterbeteilungen angelegt werden, soll der Sparzulagesatz auf 18% und die Einkommensgrenze auf 20.000 EUR (bisher: 17.900 EUR) bzw. 40.000 EUR (bisher: 35.800 EUR bei Ehegatten angehoben werden.
Die Änderungen betreffen die Arbeitnehmer-Sparzulage 2009, die ab 1.1.2010 beantragt werden kann. Der Abschluss des Gesetzgebungsverfahrens ist deshalb abzuwarten. Die Födermittel durch vermögenswirksame Leistungen können folgende Personengruppen in Anspruch nehmen,
Arbeitnehmer im Sinne dieses Gesetzes sind Arbeiter und Angestellte einschließlich der zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten, (als Arbeitnehmer gelten auch die in Heimarbeit Beschäftigten).
Beamte, Richter, Berufssoldaten und Soldaten auf Zeit gelten die nachstehenden Vorschriften dieses Gesetzes entsprechend.
Allgemeines über vermögenswirksame Leistungen
Der Arbeitgeber hat auf schriftliches Verlangen des Arbeitnehmers einen Vertrag über die vermögenswirksame Anlage von Teilen des Arbeitslohns abzuschließen.
Auch vermögenswirksam angelegte Teile des Arbeitslohns sind vermögenswirksame Leistungen im Sinne dieses Gesetzes.
Zum Abschluss eines Vertrags nach Absatz 1, wonach die Lohnteile nicht zusammen mit anderen vermögenswirksamen Leistungen für den Arbeitnehmer angelegt und überwiesen werden sollen, ist der Arbeitgeber nur dann verpflichtet, wenn der Arbeiter, oder Angestellte die Anlage von Teilen des Arbeitslohns in monatlichen der Höhe nach gleich bleibenden Beträgen von mindestens 13 EUR oder in vierteljährlichen der Höhe nach gleich bleibenden Beträgen von mindestens 39 EUR oder nur einmal im Kalenderjahr in Höhe eines Betrags von mindestens 39 EUR verlangt.
Der Arbeitnehmer kann jeweils einmal im Kalenderjahr von dem Arbeitgeber schriftlich verlangen, dass der Vertrag über die vermögenswirksame Anlage von Teilen des Arbeitslohns aufgehoben, eingeschränkt oder erweitert wird.
Wer ist von der Zulagenförderung ausgeschlossen
Der Ausschluss zur Zulagenförderung durch vermögenswirksame Leistungen gilt,
für vermögenswirksame Leistungen juristischer Personen an Mitglieder des Organs, das zur gesetzlichen Vertretung der juristischen Person berufen ist,
für vermögenswirksame Leistungen von Personengesamtheiten an die durch Gesetz, Satzung oder Gesellschaftsvertrag zur Vertretung der Personengesamtheit berufenen Personen.
Vermögenswirksame Leistungen
Was genau sind vermögenswirksame Leistungen?
Vermögenswirksame Leistungen werden nur dann nach den Vorschriften dieses Gesetzes gefördert, wenn der Arbeitnehmer die Art der vermögenswirksamen Anlage und das Unternehmen oder Institut, bei dem sie erfolgen soll, frei wählen kann.
Vermögenswirksame Leistungen sind Geldleistungen, die der Arbeitgeber für Arbeiter und Angestellte anlegt, wie zum Beispiel,
als Sparbeiträge des Arbeitnehmers auf Grund eines Sparvertrags über Wertpapiere oder andere Vermögensbeteiligungen,
als Aufwendungen des Arbeitnehmers auf Grund eines Wertpapier Kaufvertrags,
als Aufwendungen des Arbeitnehmers auf Grund eines Beteiligungs Vertrags oder eines Beteiligungs-Kaufvertrags,
als Aufwendungen des Arbeitnehmers nach den Vorschriften des Wohnungsbau Prämiengesetzes,
als Sparbeiträge des Arbeitnehmers auf Grund eines Sparvertrags,
als Beiträge des Arbeitnehmers auf Grund eines Kapitalversicherungsvertrags,
als Aufwendungen des Arbeitnehmers, die Mitgliedschaft in einer Genossenschaft oder Gesellschaft mit beschränkter Haftung gekündigt hat.
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Nützliche Tipps zum Thema Vermögenswirksame Leistungen
Versicherungsvergleich - Rentenfonds
Standard Rentenfonds waren lange Zeit die Favoriten bei deutschen Fondsanlegern. Im Vordergrund standen die Sicherheit und regelmäßige Auszahlungen.
Inzwischen hat sich das Angebot stark aufgesplittet. Das Streben nach Sicherheit, insbesondere der Anleger der Kriegsgeneration, spiegelt sich hier besonders
wider. Der Investmentgedanke ist gekennzeichnet durch das Prinzip der Risikostreuung und die Möglichkeit, auch Wertpapiere in Bruchteilen von Anteilen
erwerben zu können. Im Bereich der festverzinslichen Wertpapiere liegt das Streben nach Risikostreuung nicht unbedingt auf der Hand, handelt es sich doch um
Wertpapiere, die einen festen Zins versprechen und am Ende der Laufzeit die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals garantieren. Die Funktionsweise selbst
eines Standard Rentenfonds ist jedoch komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint. Insbesondere die Zinsempfindlichkeit des Anlageergebnisses wird
häufig von Anlegern unterschätzt. Kommt es zu einem abrupten Zinsanstieg, sind sogar im Bereich der als sicher geltenden Rentenfonds Verluste im
zweistelligen Prozentbereich möglich. Auch die Aufsplittung der Produktkategorie Rentenfonds in immer speziellere Segmente führte in den letzten Jahren zu
einem erhöhten Beratungsbedarf in diesem Segment. Der grundsätzliche Unterschied zwischen einer einzelnen Anleihe und einem Standard Rentenfonds ist das
Fehlen einer Endfälligkeit des Fonds, zumindest wenn es sich um keinen Laufzeitfonds handelt.
Allgemeines über die Vermögenswirksame Leistungen
Versicherungsvergleich - Berufsunfähigkeitsversicherung
Der Einkommensverlust bei einer krankheits-, unfallbedingten oder aus anderen Gründen eintretenden Berufsunfähigkeit ist nur unzureichend und bei manchen
Personengruppen gar nicht gesetzlich abgesichert. Überhaupt nicht versichert sind insbesondere Arbeitnehmer in den ersten fünf Berufsjahren sowie
Selbstständige. Der Versicherungsschutz der gesetzlichen Rentenversicherung beschränkt sich auf die Rente wegen Erwerbsminderung, deren Voraussetzungen vor
allem für jüngere Versicherte (geboren nach dem 1.1.1961) erschwert sind und deren Höhe eine ausreichende Versorgung meist nicht annähernd sicherstellt.
Nach einer schweren Erkrankung kann er seine Tätigkeit als Außendienstmitarbeiter nicht mehr ausüben, der gesetzliche Versicherungsträger stellt jedoch fest,
dass der Arbeitnehmer immer noch mindestens sechs Stunden täglich zum Beispiel im Innendienst arbeiten kann. Dadurch erhält er keine Rente, unabhängig von
der Frage, ob der Arbeitsmarkt eine alternative Stelle hergegeben hätte. Die private Berufsunfähigkeitsversicherung schließt diese Lücken. Die
Berufsunfähigkeitsversicherung (BUV), die bislang nur durch Versicherungsbedingungen geregelt worden war, wird aufgrund ihrer praktischen Bedeutung erstmals
in das VVG aufgenommen. Daneben kann sie bei Versicherungsverträgen mit hohen Beitragsleistungen durch die Beitragsbefreiung eine Überbelastung des
Berufsunfähigen vermeiden.
Vermögenswirksame Leistungen
Versicherungsvergleich - Private Krankenversicherung
Das Risiko Krankheit und die Erhaltung der Gesundheit stehen für den einzelnen Menschen während seines gesamten Lebens im Vordergrund. Die Gesetzliche
Krankenversicherung (GKV) und die Private Krankenversicherung (PKV) sind derzeit Träger der Krankenversicherungsordnung in Deutschland. Die PKV tritt
einerseits für bestimmte Personenkreise als Vollversicherung auf, andererseits für die in der GKV Versicherten als Zusatzversicherung mit Leistungen, die die
GKV nicht übernehmen kann oder darf. Während die GKV jahrzehntelang nach dem Solidaritäts- oder Umlageprinzip funktionierte, basiert die PKV schon immer auf
dem Individualversicherungs- oder auch Äquivalenzprinzip. Aber auch in die GKV ziehen zunehmend Wettbewerbselemente ein. Vorbereitet werden derzeit die
Möglichkeiten, Vertragsbeziehungen zu Leistungserbringern zu vereinbaren, den Kontrahierungszwang für einen Basistarif für freiwillig Versicherte zu
entwickeln, sowie Wechselmöglichkeiten unter Mitnahme der Alterungsrückstellungen auf dem Niveau des Basistarifs vorzusehen. In der PKV richtet sich der zu
zahlende Beitrag nach dem Eintrittsalter bei Vertragsabschluss, nach dem Geschlecht, dem individuellen Gesundheitszustand und nach dem gewählten
Leistungsumfang der versicherten Tarife einschließlich Selbstbehaltsstufe. In der PKV haben sich Veränderungen durch die Einführung des Standardtarifes, die
Einführung weiterer Umlageelemente wie Pflegepflichtversicherung.
Infos zum Thema Vermögenswirksame Leistungen
Versicherungsvergleich - Immobilienfonds
Immobilienfonds stehen bei Anlegern hoch im Kurs. Denn sie kommen gerade in Krisenzeiten an den Finanzmärkten dem gestiegenen Sicherheitsbedürfnis der
Anleger entgegen. Im Gegensatz zu einem Aktienfonds kennt die Wertentwicklung eines Immobilienfonds in der Regel nur eine Richtung - aufwärts. Auch wenn das
Tempo gemächlich ist - 2008 schafften die Immobilienfonds im Schnitt eine Rendite von 4,7 Prozent. Gerade die gute Berechenbarkeit ihrer
Wertentwicklung dürfte der Grund dafür sein, warum dieses Anlageprodukt Jahr für Jahr mehr Anhänger gewinnt. Die Berechenbarkeit geht aber prinzipiell nicht
zulasten der Flexibilität. Denn die Anteile können jederzeit verkauft werden, auch wenn dieser Vorteil durch die Schließung einiger Fonds in jüngster Zeit
etwas an Zugkraft verloren haben dürfte. Dafür haben die Immobilienfonds nach Einführung der Abgeltungsteuer an Attraktivität gewonnen, weil ein
Großteil ihrer Erträge steuerfrei in die Taschen der Anleger fließt. Immobilienfonds investieren in der Regel in gewerblich genutzte Immobilien oder
Grundstücke. Dabei zeichnet sich bei den Investmentgesellschaften immer deutlicher die Tendenz ab, das Fondsvermögen regional stärker zu streuen. Bislang war
es in Deutschland bei Immobilienfonds - im Gegensatz zu den Geschlossenen - selten, dass ein Offener Immobilienfonds, inklusive
Ertragsausschüttung, ein Jahr mit einem Minus abgeschlossen hat.
Vermögenswirksame Leistungen
Versicherungsvergleich - Lebensversicherung
Die Lebensversicherung als private Vorsorgemaßnahme befindet sich in einem Umwandlungsprozess aufgrund staatlicher Eingriffe, sodass sich derzeit nur
unsichere Aussagen über die zukünftige Entwicklung dieser Versicherungssparte treffen lassen. Bislang jedenfalls war die Lebensversicherung im Zusammenhang
mit dem sog. Drei-Säulen-Konzept neben der gesetzlichen Rentenversicherung und betrieblichen Altersversorgung eine gewollte Ergänzung. Nach wie vor deckt die
Lebensversicherung das wirtschaftliche Risiko ab, das sich aus der Nichtvorhersehbarkeit des menschlichen Lebens ergibt. Die Lebensversicherung hat auch
unter volkswirtschaftlicher, betriebswirtschaftlicher und gesamtwirtschaftlicher Betrachtung als Kapitalsammelbecken neben dem Bankenbereich ihre
Existenzberechtigung. Für den Abschluss einer Lebensversicherung gibt es unterschiedliche Motive. Um einen bedarfsgerechten Versicherungsschutz bieten zu
können, haben die Versicherer vielfältige Vertragsformeln entwickelt. Im Vordergrund sollte stets die bedarfsgerechte Gestaltung der Altersversorgung, der
Hinterbliebenenabsicherung sowie flankierend der Berufsunfähigkeitsabsicherung und des Pflegefallschutzes in Abhängigkeit von den individuellen Präferenzen
der zu versichernden Personen stehen. Die Beteiligten an einem Lebensversicherungsvertrag sind der Versicherer, also das Unternehmen, das den
Versicherungsschutz bereitstellt, und die versicherte Person oder Personen.
Allgemeine Informationen über die Vermögenswirksame Leistungen
Versicherungsvergleich - Betriebliche Altersvorosrge
Die betriebliche Altersvorsorge beim beherrschenden GGF hat sich in der Vergangenheit häufig auf die Pensionszusage fokussiert. Da diese sich im Zuge von
Umstrukturierungen oder Unternehmensverkäufen jedoch zunehmend als problematisch erweist, sollten künftig auch die übrigen Möglichkeiten verstärkt mit
bedacht werden. In der betrieblichen Altersversorgung stehen fünf verschiedene Durchführungswege zur Verfügung. Alle fünf Durchführungswege stehen auch dem
beherrschenden Gesellschafter Geschäftsführer offen. Allerdings hat sich die Betriebliche Altersvorosrge beim beherrschenden Gesellschafter Geschäftsführer
in der Vergangenheit häufig auf die Pensionszusage fokussiert. Da diese sich im Zuge von Umstrukturierungen oder Unternehmensverkäufen jedoch zunehmend als
problematisch erweist, sollten künftig auch die übrigen Möglichkeiten verstärkt mit bedacht werden. Alle fünf Durchführungswege ziehen sowohl für die
Kapitalgesellschaft als auch für den Gesellschafter Geschäftsführer unterschiedliche steuer- und sozialversicherungsrechtliche Folgen nach sich. Auch gilt es,
unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten und unterschiedliche Einstandspflichten der Kapitalgesellschaft abzuwägen. Wichtig für die Frage der Absicherung
sind ebenfalls die Regelung der Unverfallbarkeit und der Insolvenzschutz. Die im Bereich der betrieblichen Altersversorgung vorhandenen fünf Durchführungswege
haben unterschiedliche steuerliche Folgen nach sich.
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Vermögenswirksame Leistungen